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NEU ERSCHIENEN: Über das Leben in Ostgrönland

Heute gehen wir Wale fangen, btb, 25 Euro

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Grönland. Die größte Insel der Welt. Als Birgit Lutz, Autorin und Abenteurerin, 2013 im Rahmen einer Expedition erstmals in den Osten der Insel kommt, ist sie fasziniert. Sie kehrt mehrmals nach Ostgrönland zurück, das erst vor etwa 130 Jahren von den Europäern entdeckt wurde. Sie trifft Menschen, die noch in Erdhäusern aufgewachsen sind. Jugendliche, denen beim rasanten Anschluss an den modernen Lebensstil die Identität abhandengekommen ist. Und Europäer, die sich hier ein entschleunigtes Leben erhofften. Sie findet Menschen, die zwischen den Welten leben und wird selbst immer wieder auf die Probe gestellt – zum Beispiel, wenn sie mit zur Robbenjagd geht und sich das Jägerleben aus der Sicht derer zeigen lässt, die es seit Jahrhunderten führen. Birgit Lutz gelingt ein fesselndes, einfühlsames Porträt Ostgrönlands in einer einmaligen Zeit – dem Moment, in dem eine Kultur für immer verschwindet.


Thomas Ulrichs Geschichte von der Eisscholle

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Schwarzes Wasser, DuMont Reiseverlag, 8 Euro

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Am schönsten ist Arbeit, wenn man gemeinsame Projekte mit Freunden auf die Beine stellen kann: Der Schweizer Abenteurer und Polfahrer Thomas Ulrich hat mir noch einmal die Geschichte seines Versuchs erzählt, 2006 zu Fuß von Russland über den Nordpol nach Kanada zu gehen. Fast elf Jahre liegen diese Geschehnisse nun zurück, und in dieser Zeit ist bei Thomas viel passiert. Sehr offen hat er mir erzählt, was es am Ende mit ihm gemacht hat, vier Tage auf einer Eisscholle um sein Leben zu kämpfen. Denn manchmal passieren Dinge, da gibt es dann ein Vorher und ein Nachher – und nachher ist dann nichts mehr so wie vorher. Aus unseren langen Gesprächen ist eine spannende Geschichte entstanden, die weit über die Geschehnisse in jenen Märztagen 2006 hinaus geht.


Das Buch über meine Grönland-Durchquerung

Die Inuit sagen: „You never really know your friends from your enemies, until the ice breaks.“

Grenzerfahrung GrönlandQuerdurchGrönland

Grenzerfahrung Grönland (Hardcover), 19,95 Euro

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Quer durch Grönland (Taschenbuch), 10,99 Euro

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Was das obige Sprichwort bedeutet, habe ich in Grönland erfahren. Im Mai 2013 habe ich mit zwei Männern Grönland durchquert, auf dem „Normalweg“, von Westen nach Osten, von Kangerlussuaq nach Isortoq. Eine solche Durchquerung ist heute eigentlich nichts besonderes mehr. Wenn man sich ein bisschen doof anstellt, wird sie es aber doch. Wir waren zu dritt. Zwei Männer, eine Frau. Den einen kannte ich gut, er war und ist ein sehr guter Freund. Den anderen kannten wir nicht besonders gut, und das war schon der erste Fehler. In dieser Konstellation hat sich eine Teamdynamik ergeben, in der wir uns beinahe aufgefressen hätten, in den langen, monotonen Tagen auf dem Inlandeis. Was dort übrigens keine Seltenheit ist. Unser Problem: Wir haben nicht zusammen gepasst. Aber als wir das feststellten, war es zu spät. Dann waren wir bereits aufeinander angewiesen, fast 600 Kilometer lang, in einem Zelt, das jede Nacht kleiner wurde. Das Schweigen wurde immer lauter, die Wut immer größer, die Kraft immer weniger. Wenn es nichts gibt, außer drei Menschen, dann ist das, was zwischen diesen Menschen passiert, alles. Unfrieden kostet so viel Kraft, dass man am Ende nicht mehr in der Lage ist, einen Fuß vor den anderen zu setzen, obwohl man noch lange nicht am Ende seiner körperlichen Ressourcen wäre. Das habe ich in Grönland gelernt, in dem Weiß, das nicht enden wollte, und in dem ich schon fürchtete, dass ich langsam aber unaufhaltsam wahnsinnig werden würde. Aber dann veränderte sich etwas, und dieses Etwas hat alles, alles anders werden lassen.

Wegen dieser fatalen Dynamik und der faszinierenden Wendung habe ich die Geschichte dieser Querung aufgeschrieben. Das ist mir nicht leicht gefallen. Wir haben viele Fehler gemacht, in der Vorbereitung und unterwegs. Dieses Buch ist ein sehr ehrliches Buch, und ich komme an einigen Stellen wahrscheinlich auch nicht besonders gut weg. Aber es ging mir nicht um mich, in dieser Erzählung, sondern um die Dynamik an sich. Dass wir es waren, diese drei Personen, spielte beim Schreiben für mich eine untergeordnete Rolle. Und es scheint, als habe ich mit dieser Geschichte einen Nerv getroffen. Ich habe noch nie so viele Mails und Briefe bekommen, wie nach diesem Buch. Menschen, die noch nie im Eis waren, schreiben mir, wie sie sich in dieser Geschichte wieder finden. Ihr Büro sei wie unser Zelt, sagen manche. Aber sie sagen dann auch, jetzt wüssten sie, wie sie da wieder raus kommen.


Auf Skiern zum Nordpol und andere Geschichten

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Unterwegs mit wilden Kerlen (Hardcover), 19,95 Euro

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Eine Frau erobert die Arktis (Taschenbuch), 9,99 Euro

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Eis ist nie einfach nur Eis. Eis ist immer anders, jeder Meter ist neu, nie weiß man, wie der nächste Kilometer aussehen wird, und immer bewegt sich alles: Wer zum Nordpol geht, kann keine Landkarte befragen, man geht über ein gefrorenes Meer, das nur erstarrt aussieht, es aber nicht ist. Mit gewaltigem Krachen bricht das Eis hier, und darunter warten 4000 Meter kaltes Wasser. Als wir 2010 über den letzten Breitengrad auf Skiern nach Norden marschierten, bewegte sich das Eis konstant nach Süden, und wir fanden uns praktisch auf einer rückwärts fahrenden Rolltreppe wieder…

In diesem Buch erzähle ich von der Tour zum Nordpol 2010, die ich mit dem Schweizer Polfahrer Thomas Ulrich unternommen habe. Dazwischen aber erzähle ich noch ganz andere Geschichten, aus fünf Jahren Arktisreisen – von der russischen Drifteisstation Barneo zum Beispiel, und wie mir dort an Ostern Stille Nacht vorgesungen wurde, wie ich mit dem Urenkel des legendären Robert Peary die Hundertjahrfeier seines (fraglichen) Polsiegs am Nordpol feierte, warum die norwegische Süßigkeit „Bamsemums“ in Spitzbergen eine ganz andere Bedeutung hat, und wie Thomas Ulrich nur knapp seine große Expedition quer über den Arktischen Ozean überlebte. Es ist ein leichtes, manchmal lustiges, manchmal auch trauriges, und meistens ziemlich spannendes Buch, denn unsere Tour wurde durch die Bedingungen zu einem Wettlauf gegen die Zeit.


Welt. Reise. Geschichten.

edi_Weltreise_72dpi_300pxWelt. Reise. Geschichten. Die besten Reisereportagen der Süddeutschen Zeitung (Hardcover), Süddeutsche Zeitung Edition 2013, 24,90 Euro

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Die Süddeutsche Zeitung hat ihre besten Reisereportagen der vergangenen Jahre in einem schönen Band mit vielen bezaubernden Fotografien herausgegeben – und ich freue mich sehr, dass meine Reportage aus Barneo mit meinem ersten Ski-Besuch des Nordpols in diesen Band aufgenommen worden ist.

Im Klappentext heißt es: Das Buch „versammelt die besten Geschichten aus allen Erdteilen, die Reporter der Süddeutschen Zeitung unterwegs aufgeschrieben haben. Es sind spektakuläre und einfühlsame Geschichten, etwa über das Grasschlitten-Rennen auf den Osterinseln, die Straßen von Guantanamo oder die Stelzenhäuser am Amazonas. Geschichten von bekannten und unbekannten Orten, eingekleidet in großartige Fotografie. Geschichten von Menschen, ihrer Kultur und der Natur, in der sie leben. Es sind Geschichten, die den Leser mitnehmen – einmal um die Welt.“


Der Krieg ist aus – Münchner Erinnerungen

Der Krieg ist aus

Der Krieg ist aus. Erinnern in München nach 1945 (Hardcover), Süddeutsche Zeitung Edition 2005, 10,90 Euro

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Ein Kleid, genäht aus einer Hakenkreuzfahne – das ist eines von 30 Fundstücken, die in diesem Buch Geschichten vom Ende des Zweiten Weltkriegs in München erzählen. Eine Serie der Süddeutschen Zeitung, zusammengefasst in einem Band. Warum eine Fahne zu einem Kleid wurde und warum es das Kleid heute noch gibt, habe ich darin aufgeschrieben. Zu den anderen Fundstücken gehören ein Puppenwagen, der an die Vertreibung aus Böhmen erinnert. Ein alter Mantel aus dem KZ Dachau erzählt die unglaubliche Liebesgeschichte zwischen einem ehemaligen Häftling und einer jungen Frau. Ein Kinderstuhl aus einem Lebensborn-Heim legt Zeugnis ab vom irrwitzigen Rassenwahn der Nationalsozialisten. „Der Krieg ist aus“ erzählt die Geschichten von 30 Münchnerinnen und Münchnern: Wie sie die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben und welche Erinnerungen geblieben sind. Daraus entsteht ein eindrucksvolles Bild jener Zeit zwischen Untergang und Neuanfang. Ergänzt wird es durch zahlreiche historische Fotodokumente aus dem Archiv der Süddeutschen Zeitung.

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