Plastic fantastic (2) – Wir müssen größer denken. Eine Provokation.

„Das bringt doch alles nichts“ – diesen Satz höre ich oft, wenn ich von Plastikvermeidung im Alltag rede. Während ich am Anfang immer argumentiert habe, dass alles hilft, was wir tun, habe ich mittlerweile meine Meinung geändert. Mir begegnen so viele Menschen, die sich um den kleinsten Krümel Mikroplastik sorgen. Während gleichzeitig noch immer an anderer Stelle Entscheidungen getroffen werden, die ein millionenfaches dieser mühseligen Plastik-Einsparungen aufwiegen. Deswegen wird dieser Text jetzt eine Provokation: Wir müssen aufhören, Cremes anzurühren und größer denken. Wir müssen aggressiver werden, unsere Energie zusammenlegen, dort aktiv werden, wo ein großer Nutzen zu erwarten ist. Weil uns die Zeit davon läuft.

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Plastic fantastic (1) – Erstmal schauen, was drin ist

Wer nichts weiß, kann nicht handeln. Deswegen bin ich begeistert von den vielen praktischen Apps, die es mittlerweile gibt: Mit ihrer Hilfe erfährt man in Sekundenschnelle die Inhaltsstoffe eines Produkts, was an diesen Stoffen gut und schlecht ist und ob das Produkt insgesamt gut oder schädlich ist. Man scannt einfach nur den Barcode. Wer mit diesen kostenfreien Apps zuhause einige seiner täglich verwendeten Produkte scannt, wird staunen, was er alles findet. Als ersten Schritt in ein Leben mit weniger Plastik empfehle ich deshalb erstmal, einfach nachzusehen, was man so alles hat. Dann kann man entscheiden, ob man diese Produkte weiter verwenden will oder nicht und sich gegebenenfalls auf die Suche nach Alternativen machen.

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