Plastic fantastic (1) – Erstmal schauen, was drin ist

Wer nichts weiß, kann nicht handeln. Deswegen bin ich begeistert von den vielen praktischen Apps, die es mittlerweile gibt: Mit ihrer Hilfe erfährt man in Sekundenschnelle die Inhaltsstoffe eines Produkts, was an diesen Stoffen gut und schlecht ist und ob das Produkt insgesamt gut oder schädlich ist. Man scannt einfach nur den Barcode. Wer mit diesen kostenfreien Apps zuhause einige seiner täglich verwendeten Produkte scannt, wird staunen, was er alles findet. Als ersten Schritt in ein Leben mit weniger Plastik empfehle ich deshalb erstmal, einfach nachzusehen, was man so alles hat. Dann kann man entscheiden, ob man diese Produkte weiter verwenden will oder nicht und sich gegebenenfalls auf die Suche nach Alternativen machen.

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Plastic-fantastic! Plastik ist zu wertvoll, um es zu verschwenden – eine Serie über Alternativen

Als ich vor ein paar Jahren anfing, mich gegen Plastik zu engagieren, war ich noch ein Exot. Das Problem war den meisten Menschen gar nicht bewusst. Das ist heute zum Glück anders. Ich bin froh, dass ich mich in den Anfangszeiten nicht von meinem Kampf gegen Plastikmüll habe abbringen lassen – denn es ist wirklich wunderbar, welch großes Interesse mir und dem Projekt mittlerweile entgegengebracht wird, wieviel Unterstützung ich erfahre und welch wunderbare Menschen mir dadurch begegnet sind. Das macht mich so froh! Deswegen kommt jetzt die nächste Stufe: Ich beginne hier eine Serie über Plastik, weil mir immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden: Welche Alternativen zu Plastik gibt es? Was kann ich alleine tun und bewirken? Wie genau ist das mit Mikroplastik, Glas- versus Plastikflaschen oder den Kläranlagen in Deutschland? Ich zeige, was ich selbst in meinem Leben geändert  habe – ihr könnt es dann einfach nachmachen und euch mühsames Suchen ersparen. Es ist viel einfacher (und häufig auch noch billiger) als man denkt!

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Heute gehen wir Wale fangen…

Zweieinhalb Jahre Arbeit, drei Reisen, viele Gespräche – und jetzt ist es da, mein neues Buch „Heute gehen wir Wale fangen…“ Darin erzählen mir Ostgrönländer, wie es sich an diesem kalten Ende der Welt lebt, zwischen Tradition und Moderne. Insgesamt drei Monate war ich dafür in Ostgrönland unterwegs. Ich habe Lustiges erlebt und Trauriges und genau so habe ich es auch aufgeschrieben.

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AWI-Projekt: Veröffentlichung im Marine Pollution Bulletin!

Unsere Mühe hat sich gelohnt: Für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven haben wir auf mehreren Schiffen in Spitzbergen Plastik von Stränden geräumt. Den Müll haben wir gewogen, gezählt, kategorisiert. Unsere Datensammlung ist nun in einem wissenschaftlichen Aufsatz veröffentlicht worden: beim renommierten Marine Pollution Bulletin!

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992 Kilogramm Müll… und noch viel mehr

DSC_3286Alle, die diesen Blog ein bisschen verfolgt haben, wissen davon: Während der vergangenen arktischen Saison habe ich auf Spitzbergen an einem Citizen Science Projekt für das Alfred Wegener Institute Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI) in Bremerhaven gearbeitet. Viele Gäste auf den Schiffen halfen bei dem Projekt und ermöglichten die Sammlung und Zählung einer ansehnlichen Menge Müll. Nach der Rückkehr haben wir jetzt die gesammelten Daten angesehen und ein erstes Fazit gezogen. Aber zuallererst möchte ich mich bei allen Teilnehmern bedanken! Ihr wart super!

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Wie wollen wir leben?

DSC_4670Wenn man ein halbes Jahr aus einer Tasche gelebt und nichts vermisst hat, fragt man sich zuhause, wozu man eigentlich die ganzen Sachen braucht, die da auf einen warten. Warum man sie hat. Warum sie einem nicht gefehlt haben. Warum man zuhause Dinge braucht, die einem unterwegs geradezu absurd überflüssig erscheinen. Und schließlich, ob man nicht auch hier tatsächlich ohne all diese vielen Dinge auskommen kann. Mehr lesen